#KeinerTwittertAllein – Um was es geht, um was es ging

Interessanterweise wird die Aktion als eine Art Weihnachtswunder verstanden, das war auch schon letztes Jahr so. Als Plan den Gedanken der Barmherzigkeit zueinander weiterzutragen. Die Notwendigkeit in den kalten Tagen verzweifelt zu sein, vergessen zu lassen.

Existentialismus
Aber es ist nicht so einfach. #KeinerTwittertAllein erfüllt diverse Sehnsüchte verschiedenster Farbgebung. Ich muss jetzt keine Statistik irgendwo heraussuchen in der eine Häufung von Suiziden oder Fälle selbstverletzender Verhaltensweisen sich insbesondere um das Jahresende eine signifikante Häufung mit sich zieht. Das weiß man einfach. Leider. Zum einen mag es an den familiären Feiertagen liegen, zum anderen an dem gesellschaftlichen Druck bspw. an Silvester mit irgendwelchen Leuten abfeiern zu „müssen“.

Idealismus
Mir ging es schon vergangenes Jahr darum, Menschen mit dieser Art von Druck die Chance zu geben, sich in irgendeiner Art und Weise integriert zu fühlen oder verstanden zu werden. Aber mir ging es eben auch darum die unterschiedlichsten Ethnien, Glaubensrichtungen und vor allen Dingen Varianten verrückter, seriöser, lieber, witziger Twitteraccounts unter einem einzigen Hashtag vereinen zu können. Klar, geht das nicht ohne Reibereien. Das ging unter Twitter noch nie. Aber: Das geht unter Menschen eben auch nicht immer. Allerdings wurde hier ein humanistischer Gesamtkontext gefunden den alle verstehen, wenn sie im echten Leben mal keiner versteht. Du bist nicht alleine. Twitter ist irgendwie immer für dich da. Auch wenn Twitter manchmal ziemlich hässlich sein kann, im Kern will das doch eigentlich niemand.
Darum wird es auch dieses Jahr neben der Vermittlung Feiertagsalleinstehender auch wieder viel um Musik und gemeinsames zuhören gehen. Viel zu selten hat man die Gelegenheit über den eigenen Tellerrand zu lauschen und vielleicht mitzubekommen, dass manche Dinge eben ähnlich von einem vermeintlichen Kontrahenten gesehen werden. Und Musik ist eben ein gemeinsamer Nenner.

Das intendierte Du und die anderen
Aber vor allen Dingen lebt und atmet die Aktion von der Nutzung des Hashtags. Wir können nur viele Menschen erreichen, wenn wir viele sind. Wenn Ihr die deutsche Twittersphäre und die Aktion unterstützen wollt, redet von der Aktion. Twitter repräsentiert den undeklarierten Anteil von Gedanken, Sehnsüchten und den Geschehnissen des Alltags in mir. Ich denke nicht nur, ich weiß es: Das geht ziemlich vielen von Euch so. Also. Macht das was ihr am besten könnt: Twittert, deklariert, verteidigt, liebt, lebt, aber vor allen Dingen lasst Twitter wieder aufleben, insbesondere jetzt am Jahresende, wo die leisen Stimmen lauter sein können als sonst.

Deklarationsteil
Zur Vermittlungsaktion: Ich habe gemerkt, manche von euch kämpfen etwas mit eigenen Vorbehalten und das meistens bevor ihr euch eigentlich DMs geschickt habt. Danach gehts eigentlich. Also, all jenen die sich wegen vermeintlich fremder Leute nicht melden wollten: Macht doch einfach. Was habt ihr denn zu verlieren außer vielleicht 5 Minuten unsinnige DMs?

Dankbarkeit
Desweiteren: Danke. Und zwar euch allen. Es freut mich unheimlich mit jedem Tag zu sehen, wie wir weiterzusammen wachsen können. Mein Interview über #KeinerTwittertAllein mit VICE Deutschland habt ihr ja eventuell schon mitbekommen. Das ist ein ziemlich gutes Zeichen. Man wird auf uns aufmerksam. Wir bewegen uns hier auf eine große Möglichkeit zu, für Menschen zur Jahresendzeit vielleicht nicht nur da sein zu können, sondern Sie auch wieder in ein bisschen Leben zurückzubringen. Und gerade das ist es wert.

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2 Gedanken zu “#KeinerTwittertAllein – Um was es geht, um was es ging

  1. Ich habe durch deinen Blog gescrollt und keinen einzigen Text komplett gelesen, die Grammatik ist ein absoluter Graus, sorry. Außerdem nervt dein Drang, so viele Fremdwörter wie möglich in einen Text zu packen. Nicht, dass man es nicht versteht, es liest sich nur bescheuert. Ziemlich ironisches Beispiel:
    „Allerdings wurde hier ein humanistischer Gesamtkontext gefunden den alle verstehen, wenn sie im echten Leben mal keiner versteht.“ Humanistischer Gesamtkontext… really?

    Will dich hier nicht angreifen, ich dachte nur, ich erwähns mal, da ein Blog ja gelesen werden soll und die von mir genannten Punkte genau das erschweren…
    Trotzdem wünsch ich Dir schöne Feiertage und #keinerTwitterAllein ist eine schöne Aktion.

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    1. Hi Paul! Ja dieser Tatsache bin ich mir durchaus bewusst. Dies ist für mich aber momentan eine hinnehmbare Unzulänglichkeit meinerseits. Nächstes Jahr wird ohnehin alles viel professioneller aufgesetzt. Darum habe ich momentan meinen privaten Blog auch als Kommunikations- bzw. Informationsplattform verwendet. Danke für Deinen Hinweis!

      PS: Ja. Das mit dem humanistischen Gesamtkontext war tatsächlich so gemeint. ^^

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